Essentia

JOTO artworx online

JOTO-artworx.de ist die offizielle “Online-Artgalerie” im Internet und zeigt ausgewählte Bilderwerke des gebürtigen Hamburger. Die hier gezeigten Arbeiten können von Kunstliebhabern EU-weit bequem über dieses Portal bestellt werden. Ihnen steht ein exklusives Warenangebot bei transparenter Preisgestaltung gegenüber. Exklusive Neuerscheinungen werden nach vorheriger Digitalisierung dem JOTO artworx – Kunstkatalog / -Werkverzeichnis zugeführt und nach einer Bündelung und Selektion hier präsentiert. Die Werke werden hier je nach Kennzeichnung entweder als limitierter Kunstdruck oder auch im Original angeboten. Sie können sich hier ganz entspannt durch die Galerie klicken und erhalten grundlegende Informationen zu den gezeigten Artikeln.

Johannes Togal wünscht allen Gästen und Besuchern freudige Eindrücke und ein angenehmes Kauferlebnis.
Mitglied im Händlerbund
Johannes Togal ist Mitglied des Händlerbund e.V.

JOTO artworx

Der Begriff JOTO ergibt sich aus den jeweiligen ersten zwei Buchstaben des Vor- und Nachnamen und artworx (abgeleitet aus dem englischen Begriff “artworks”) steht für die Kunstarbeiten/Gegenwartskunst des Grafikdesigner und Illustrator, sowie Maler und Zeichner. Präsentiert werden exklusiv von ihm getätigte und ausgewählte Werke seiner Kunst. Sein lebenlang künstlerisch kreativ und seit vielen Jahren selbstständig, produzierte er überwiegend Grafik- und Illustrations-
arbeiten für seine Auftraggeber und schuf darüberhinaus eine Vielzahl an malerischen Kunstarbeiten. Neben seiner Tätigkeit als Mediendesigner leitete
Johannes Togal schon an verschiedensten Institutionen in Hamburg “Kunst- und Zeichenkurse, gab Workshops zum Thema “Kunst” und verrichtete neben diversen Auftragsprojekten seine Kunstwerke. 2013 konzipierte er seine malerische “Lineart-Serie”, die mit dem Shoplaunch 2016 den Einstieg zu seiner “Universalpoetik” bildet.

Interview Auszug “Essenzen 2014”

Erste Essenz
Der in Hamburg geboren und dort aufgewachsene Künstler mit ursprünglich aramäischen Wurzeln, wuchs in einer deutschen Pflegefamilie auf.
Er erzählt mir von seinen einstig notorisch vollgekritzelten Schulheften, seinem künstlerisch-kreativen Familienhintergrund, und seiner expressiven Jugendzeit. Das Malen und Zeichnen zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben. “Seine Bilder sind sehr phantasievoll und äußerst differenziert, weit über die Fähigkeit seiner Altersstufe hinaus” heißt es bereits im Leistungsbericht aus der Grundschule. Stichworte wie “lebendig”, “ausdrucksstark” und “sicher in Farb- und Formgebung” fanden ihre Berechtigung wohl damals wie auch heute. Was demnach in früher Kindheit begann, hat sich seinen Weg durch Ausdauer und Talent bis in die Gegenwart gebahnt, und ich füge an – es hat sich gelohnt.

Das heutige, überwiegend aus Zeichnungen, Malereien und Grafiken bestehende Schaffenswerk definiert sich augenscheinlich über gegenständlich-figurative Ausreizungen von Körperformen und grafisch gestalteten Szenen. In seiner Jugendzeit zum Ende der 80er entfaltete er seine Kreativität mit Gleichgesinnten aus der Graffitiszene in Hamburg und geriet dabei des öfteren in Konflikt mit Stadt und Staat. “Damals waren es andere Verhältnisse als heutzutage. Schlichtweg nicht vergleichbar mit dem technischen und digitalen Zeitalter, in dem die Jugend von heute groß wird. In meiner Jugendzeit, so Mitte der 80er, schwappte der Graffitiboom über Amerika zu uns rüber und gab einer ganzen Junggeneration einen Sinn. Und um im Sprühen besser zu werden, blieben uns nur, zum einen aufgrund von mangelnden Möglichkeiten und zum anderen aus einem unentwegt lodernden Schaffenszwang heraus, die Wände und sonstige Flächen der Stadt. Als Graffitisprayer wollten wir an sovielen Stellen wie möglich, stylischer, größer und bunter, unsere Kunst platzieren und darüber kommunizieren. In der Jugend war uns der Begriff Sachbeschädigung zwar geläufig, aber lediglich als Ignoranz und Diffamierung von Kunst in unserer Gesellschaft aufgefasst und verworfen worden. Für einige mit nachhaltig schweren Folgen.”

Im Laufe seiner Jugend erhielten neben Privatpersonen auch Firmenunternehmer der Stadt Kenntnis über die Fertigkeiten des jungen Künstlers und engagierten ihn für diverse Auftragsarbeiten. Darunter Unternehmen aus dem Bankwesen, Wohnungsgesellschaften, Soziale Institutionen und Stiftungen, Anbieter aus dem Sport- und Fitnessbereich, der Unterhaltungsindustrie, Gastronomie und Handelsfirmen. Seine erste öffentliche Ausstellung von Kunst, der “Aerosol art“, gab er bereits 1999 mit weiteren Künstlern aus der damaligen Sprayerszene in Hamburg Steilshoop, wo Graffitiwerke offiziell gezeigt wurden.

Die Balance zwischen dem Maler, seiner Thematik und der Gesellschaft
Zur Thematik oder seiner Auffassung und deren Bedeutung
. Universal Poetische Bilder bedeuten für ihn, dass den Werken nach Erschaffung eine Sprache zugesprochen werden kann, bei der eine künstlerische Entfaltung zum Tragen kommt, die sich bei ihm hauptsächlich in symbolhaften, ästhetischen, sinnlichen und überwiegend farbstarken Ansprachen präsentiert. Dabei erschafft und transportiert er Bildinhalte, die global und unmissverständlich kommunizieren. Vordergründig bei der Lineart-Serie sei ihm dabei, eine Komposition zu erzeugen, dessen Inhalt mit raffinierter Schlichtheit dargestellt, in sich wert sei fokussiert zu werden und den Betrachter nicht durch Quantität überrennt. “Viele der malerischen Arbeiten, insbesondere bei der Lineart-Serie, sind Farboasen, die den Blick verstärkt auf die konkrete Form lenken. Zu meinen Bildern kann ich sagen, dass es sich einzig um Spuren meiner jeweilig vorherrschenden Entwicklungsstufe von Empfindung und Anspruch an mich und dem Objekt zum Zeitpunkt der Umsetzung handelt, was in der Summe das Werk ergibt.”

Zu weiteren Interessen und der gesellschaftlichen Funktion
Zur Frage “Du wirst von Personen aus deinem Umfeld als kreatives Allroundtalent betitelt – der kreative Ausdruck als Hilfeschrei oder Anklage in unserer Gesellschaft? “Nun, weder noch, oder mehr als das, oder von allem etwas. Ich möchte mich, bezogen auf meine Umsetzungen, künstlerisch in universaler Sprache ausdrücken und meine Umwelt, wie auch mich selber, mit den Kreationen erreichen. Bei all dem Zwang und der Hektik, sowie einem Überangebot bei zeitgleichem Mangel auf dieser Welt, tut es insoweit schon ganz gut, sich ein Stück weit über die Kunst ein Balsam für die Seele zu erhalten oder eben für sich und andere Menschen zu schaffen.”

Auch beruflich spielt die Kreativität nebst Fachkundigkeit die entscheidende Rolle. Nach einer erfolgreich abgeschlossenenen Ausbildung zum Mediendesigner an der Hamburger “Akademie für Werbung, Grafik und Druck” hast du dich auch in deiner darauffolgenden Agenturzeit immer wieder künstlerisch einbringen können. “Es gab zu meiner Agenturzeit ein ganz spezielles Projekt, für dessen Beauftragung – und dem damit entgegengebrachten Vertrauen in mich und meine Arbeit – ich diesem damals überaus stolz und dankbar gegenüberstand. Es handelte sich dabei um die Storyboarderstellung für einen in Shanghai/ China aufwendig produzierten Unternehmensfilm eines weltweit agierenden Großunternehmen und dessen globale Serviceleistungen, unter der Regie des renommierten Filmemacher L. Russell. Eine zu der Zeit spannende Erfahrung und für mich als junger Kreativer schon ein kleiner Ritterschlag.”

Irgendwann hast du dich dann ja auch im “Dienstleistungsbereich zu Grafik und Medien” selbstständig gemacht. Ein folgender Wortlaut dazu:  “Die Trennung von freier Kunst als Ausdruck und der strukturierten Auftragsgrafik im beruflichem Dienstleistungssektor ist ein Spagat zu dem ich bis dato im Stande bin. Ein Zustand den ich so jedoch nicht aufrecht erhalten möchte und kann, da erstens ein Zweigleis auf Dauer unweigerlich zu Qualitätseinbußen führt und zweitens keinen Raum mehr für ein Sozialleben außerhalb der Arbeit zulässt.”

Die Werke
Mir persönlich fallen sofort deine farbenprächtigen Werke wie “Blauer Mai” und “Kraftfeld” ins Auge. Diese Richtung wirkt aus meiner Sicht sehr stilistisch, unkonventionell, modern und klar. Ist das dein Stil, die sogenannte “Handschrift des Meisters”? “Davon ist auszugehen. Also in der Lineart-Serie dominiert die Konturenführung im Zusammenspiel von Flächentrennung und -bildung. Es entsteht da irgendwo auch etwas aufgeräumt-grafisches und bewusst klares. Ich denke, das sind Einflüsse, die sich aus meinem beruflichen Umsetzungen mit eingeschlichen haben. Und was noch kommt, weiß nur der Wind.”

“Was versucht der Maler dir zu sagen?” ist eine allgemeine erste Fragestellung vom beobachtenden Betrachter. Was versucht Johannes Togal uns mit seinen Werken zu vermitteln? “Ich denke jedes Bild aus der Lineart-Reihe hat seinen Kern. Bei der allgemeinen Fragestellung empfiehlt es sich, unabhängig vom Inhalt eines Bildes, grundsätzlich ein Bild erörtern zu wollen. Eine Eindeutigkeit wird es ohne ein unmittelbares Statement des Malers selbst wohl nur als freie Interpretation auf zweiter und dritter Ebene geben. Ich selbst liefere bis dato hauptsächlich figurative sowie symbolische Umsetzungen und stelle, so glaube ich zumindest, schon eine Verdeutlichung zum Thema her. Gedankliches dazu hatte ich dir ja bereits erzählt. Doch sind es meiner Meinung nach zwei Fragen, die Hand in Hand gehen, wobei die Reihenfolge dazu keine Rolle spielt. Erstens – “Was will der Maler mir sagen?”, und zweitens – “Was will das Bild mir sagen”?. Gerade die letztgenannte Frage ist aus meiner Sicht nur vom Betrachter zu beantworten, denn das Bild fügt sich nun in das Leben des Betrachters ein und gibt ihm den individuellen Wert durch eine, nämlich seine Empfindung.”

Sind deine Bilder zu erwerben, und wenn ja – wie oder wo? “Ja, also grundsätzlich sind ausgesuchte Bilder von mir im Original oder auch als Kunstdruck zu erwerben. Bei Interesse können Anfragen über die Kontaktdaten auf meiner Internetseite an mich gestellt werden. Dort ist auch meine Telefonnummer hinterlegt.”

Und warum gehst du beim Verkauf deiner Bilder den Weg über das Internet? “Auch wenn es noch in diversen “Kunstkreisen” als verpönt gilt, seine Kunst über den Onlinekanal anzubieten, anstelle des klassischen Weges über regionale Galerien, sehe ich darin eine Berechtigung. Allerdings kommt die ungefesselte Wirkung eines Bildes erst dann richtig zur Geltung, wenn man es vor sich hat. Es hat wie alles im Leben sicher seine Vor- und Nachteile. Ich habe die Erfahrung noch nie gescheut und werde eben diese machen. Ein für mich dabei entscheidender Positivfaktor ist die internationale Erreichbarkeit, sowie die stetige Verfügbarkeit eines Angebotes. Darüberhinaus erwerben Kunstliebhaber die Kunst direkt vom Künstler und unterstützen diesen zeitgleich in dessen Fortführung seiner Arbeit.”

Und wie kommen bei dir die Preise zustande? “Gerade bei eigener Kunst ein schwieriges Unterfangen. Ich gebe meine Energie und Lebenszeit, welche ich nicht in Zahlen zu fassen vermag. Was für den Einen ein utopischer Preis, ist für den Anderen erschwinglich – für ein paar Wenige gar unterirdisch. Ich biete beispielsweise hochwertige Kunstdrucke zu einem allerorts erschwinglichen Preis an und wünsche meine Arbeit, ob nun Druck oder Originalwerk, in “Guten Händen”. Meiner Erfahrung nach gehen die meißten Menschen mit den Dingen für die sie bezahlt haben besser um. Kunst ist und bleibt immer was Besonderes. Und um die Frage zu beantworten… bei der Preiskalkulation fließen etwa Dinge wie Zeitaufwand, Produktionskosten, Abgaben, generelle Preiseinstufungen und Qualitätsmerkmale in die Kalkulation hinein.”

Du bietest auch künstlerische Auftragsarbeiten? “Auch ja, und das schon seit eh und je! Bei Interesse sind meine Kontaktdaten unter www.joto-artworx.de hinterlegt und abrufbar.”